Die Geschichte lehrt uns, dass Zivilisationen und Gesellschaften aufblühen, scheitern und wieder auferstehen, um das Muster zu wiederholen - ein Muster, das nach Ansicht des Demographen Neil Howe sowohl in seiner zeitlichen Abfolge als auch in seinem Verlauf erstaunlich vorhersehbar ist.
Howe bezeichnet diese „Jahreszeiten“ des gesellschaftlichen Wandels als „Turnings“ und hat bekanntlich erklärt, Amerika befinde sich jetzt mitten in einem vierten Turning, dem „Bust“-Teil des Zyklus, in dem der Status quo - oft chaotisch - zusammenbricht und durch eine völlig neue Ordnung ersetzt wird.
Nun, in ihren ersten 100 Tagen hat die Trump-Administration sicherlich große - und manche würden sagen, störende oder sogar chaotische - Schritte in ihrem Versuch gemacht, den vorherigen Status quo durch ein neues Spielbuch zu ersetzen, sowohl im Inland als auch international.