Der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca (4 v. Chr.–65 n. Chr.) hatte eine bemerkenswerte Intuition, als er feststellte: „Das Wachstum ist langsam, aber der Ruin ist schnell“ (lateinisch: „incrementa lente exeunt, sed festinantur in damnum“). Dies beschreibt das Verhalten komplexer Systeme, und wir können es sogar als erste Beschreibung des modernen Konzepts der „Entropie“ betrachten. Dieser Beitrag zeigt, wie häufig solche Fälle in der Geschichte vorkommen, darunter mehrere auf und in der Nähe der Chincha Inseln in Peru.
Ich finde immer wieder Fälle von „Seneca Kollapsen“ in der Geschichte. Das heißt, von etwas, das bis zu einem bestimmten Punkt langsam gewachsen ist und dann zusammengebrochen ist. Dies ist typisch für die Ausbeutung nicht erneuerbarer Ressourcen, obwohl es nicht darauf beschränkt ist. Hier ist ein neues Beispiel, das ich kürzlich entdeckt habe: die Guano Produktion auf den peruanischen Chincha Inseln.










