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Wirtschaftlich gesehen war Kiew nicht kriegsfähig
Auf dem Gebiet der Ukraine lagerten riesige Waffenbestände aus Sowjetzeiten. So erklärt sich auch, woher die Aufständischen im Osten der Ukraine ihre Waffen hatten. Wirtschaftlich aber war die Ukraine von Anfang an in desolatem Zustand. Die grassierende Korruption tat ihr Übriges dazu. Finanziell, wirtschaftlich, gesehen, war Kiew nicht in der Lage, Krieg zu führen, nicht einmal einen Bürgerkrieg. Es bedurfte wieder einmal des Kapitals aus dem Westen, um Kiew kriegsfähig zu machen und das floss spätestens mit dem Maidan immer reichlich und fließt immer noch.
Selenskji selbst war sich wohl des Zustands seines Landes bewusst und so hat er am zweiten Tag der Sonderoperation in Moskau um Frieden angesucht. Zu diesem Zeitpunkt war auch ihm noch nicht klar, wie weit die NATO gehen würde, mit ihrer Unterstützung für einen Krieg mit Russland. Da hat der britische Regierungschef Johnson sofort Abhilfe geschaffen. Er flog nach Kiew, traf Selenskji, erläuterte das zu erwartende Ausmaß der Kriegsbeteiligung der NATO und verbot Selenskji, mit Russland zu einer Friedensvereinbarung zu finden. „Der Westen ist noch nicht bereit für Frieden mit Russland“ war seine Botschaft und diese Haltung hat sich bis jetzt nicht geändert. Natürlich konnte Selenskji in diesem Moment Versprechen einfordern, was die finanzielle und materielle Unterstützung Kiews betrifft und er hat auch seither Milliarden an Geld und Waffen erhalten.
