Der Anleihemarkt signalisiert, dass etwas "SCHLECHTES" bevorsteht.
Die Anleiherenditen stiegen Ende 2021/Anfang 2023 aus Angst vor Inflation. Doch als die Silicon Valley Bank implodierte, fielen die Renditen rapide: In der Vergangenheit haben sich die Anleger immer dann in Staatsanleihen gestürzt, wenn es im Finanzsystem brenzlig wurde, um sich abzusichern. Die regionale Bankenkrise Mitte März bildete da keine Ausnahme, und die Renditen brachen so schnell ein wie seit dem Crash von 1987 nicht mehr.
Als dies geschah, begann ich mich zu fragen... würden die Renditen wieder steigen, wenn sich die Dinge nach den Rettungsaktionen für die regionalen Banken normalisieren würden... oder würde die Wirtschaft umkippen und die Renditen schließlich einbrechen, wenn sich eine Rezession abzeichnet?
Jetzt haben wir die Antwort...
Die Rendite der 2-jährigen US-Staatsanleihe steigt NICHT mehr. Wenn überhaupt, dann fällt sie und nähert sich den Tiefstständen der "Silicon Valley Bank".
Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich in der Wirtschaft/im Finanzsystem etwas "SCHLECHTES" zusammenbraut. Wenn alles in Ordnung wäre, würden die Renditen aufgrund von Wachstumshoffnungen und Inflationsängsten wieder steigen.
Einfach ausgedrückt: Die Tatsache, dass die Renditen auf diese Weise fallen, zeigt uns, dass der Anleihemarkt etwas weitaus Schlimmeres als Inflation befürchtet...
In der Tat beginnen die 2s10-Renditen jetzt zu kippen. Historisch gesehen ist dies das Signal für eine bevorstehende Rezession.
Was passiert mit Aktien, wenn eine Rezession eintritt, während die Inflation noch bei 6 % liegt?
Die 70er Jahre haben es uns gezeigt...


