Das Goldhoch bleibt in Reichweite - Van Eck | MakroTranslations

Mittwoch, 28. Juni 2023

Das Goldhoch bleibt in Reichweite - Van Eck

Gold schwächelte zuletzt, weil die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen in diesem Jahr möglicherweise weiter erhöht. Das makroökonomische Umfeld spricht jedoch für das Edelmetall, sind Imaru Casanova und Joe Foster von der Investmentgesellschaft Van Eck überzeugt.

Im Mai stützte die Erwartung, dass die Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die letzte in diesem Straffungszyklus sein könnte, den Goldpreis. Im Laufe des Monats legte der US-Dollar jedoch zu und der Goldpreis fiel, da sich der Tenor hin zu einer restriktiveren Sichtweise verschob und die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen im Jahr 2023 zunahm. Am 16. Mai durchbrach Gold die wichtige Marke von 2.000 Dollar pro Unze. Die nach oben korrigierten Zahlen zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den USA im ersten Quartal, der über den Erwartungen liegende US- Einkaufsmanagerindex für Mai sowie die durch künstliche Intelligenz ausgelöste Stärke der US-Aktienmärkte setzten den Goldpreis weiter unter Druck.

Die durch das Debakel um die US-Schuldenobergrenze hervorgerufene Marktunsicherheit, die Erwähnung eines möglichen technischen Zahlungsausfalls bereits am 1. Juni und sogar die Warnung vor einer möglichen Herabstufung der US-Kreditwürdigkeit durch Fitch haben sich auf diesem Niveau nicht als echter Katalysator für den Goldpreis erwiesen. Der Goldpreis fiel im Mai um 27 Dollar pro Unze (minus 1,4  Prozent) und schloss am 31. Mai bei 1962,73 Dollar. Der NYSE Arca Gold Miners Index (GDMNTR)und der MVIS Global Juniors Gold Miners Index (MVGDXJTR) entwickelten sich im Mai deutlich schlechter als Gold und verzeichneten einen Rückgang von 8,6 beziehungsweise 7,3 Prozent.