Die Staats- und Regierungschefs der NATO wollen Pläne genehmigen, wie das Bündnis auf einen Angriff Russlands reagieren kann.
Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ein hochrangiger NATO-Beamter, Admiral Rob Bauer, davor warnt, dass Vorbereitungen notwendig seien, da „ein Konflikt jederzeit auftreten kann“.
Die NATO, die in den vergangenen Jahren an kleineren Konflikten wie in Afghanistan beteiligt war, hat seit dem Ende des Kalten Krieges keine derart detaillierten Pläne für die Abwehr eines russischen Angriffs ausgearbeitet, aber der großangelegte Einmarsch von Präsident Wladimir Putin in der Ukraine hat zu einem Umdenken geführt.
Die Pläne, die Tausende von Seiten umfassen, werden den 31 Mitgliedern auch als Anleitung dienen, wie sie ihre Streitkräfte und ihre Logistik aufrüsten können.
Die Umsetzung des Plans, der auf dem jährlichen Gipfeltreffen des Bündnisses im Juli in Vilnius verabschiedet werden soll, könnte mehrere Jahre dauern, obwohl die NATO-Beamten sagten, dass sie sofort in den Kampf ziehen könnte.