Ich bin gerade von einem einmonatigen Besuch in Russland zurückgekehrt, bei dem ich die Gelegenheit hatte, ein Dutzend verschiedener Städte zu besuchen, die fast die gesamte Fläche der Russischen Föderation abdecken. Vor meiner Abreise tankte ich gerade mein Auto auf, als ich einen Aufkleber an der Zapfsäule bemerkte.
Auf dem Aufkleber war ein lächelnder Joe Biden, der Präsident der Vereinigten Staaten, abgebildet, der nach rechts gestikuliert. Unter dem Bild standen die Worte: „I did that!“
Der Aufkleber war kein Kompliment, sondern eine Art humorvoller Protest gegen die Russland-Sanktionen, die im vergangenen Jahr nach Beginn der militärischen Sonderoperation verhängt wurden. Viele dieser Sanktionen betrafen russische Energieträger, und das daraus resultierende wirtschaftliche Chaos auf den globalen Energiemärkten ließ die Gaspreise in die Höhe schnellen. Biden gab schnell dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Schuld und behauptete am 22. Juni 2022, dass „die einfache Wahrheit ist, dass die Gaspreise wegen Wladimir Putins rücksichtslosem Angriff auf die Ukraine um fast 2,00 Dollar pro Gallone gestiegen sind.“
Biden nannte den Kostenanstieg „Putins Preiserhöhung“, aber das amerikanische Volk durchschaute die Täuschung, wie der Aufkleber an der Zapfsäule bewies. Wenn überhaupt, dann veranlasste der Anstieg der Benzinpreise viele Amerikaner dazu, nach dem Prüfen der Rechnung auf den Aufkleber zu schauen und sarkastisch auszurufen: „Danke, Joe Biden.“
