Amerikaner könnten bald bereuen der Fed vertraut zu haben und Bargeld zu halten - Clint Siegner | MakroTranslations

Mittwoch, 29. November 2023

Amerikaner könnten bald bereuen der Fed vertraut zu haben und Bargeld zu halten - Clint Siegner

Langfristig gesehen sind Gold und Silber nicht die einzigen Vermögenswerte, die in einer Spanne gehandelt wurden. Auch Aktien hatten in den letzten 3 Jahren Mühe, einen Trend nach oben oder unten zu etablieren.

Die Nachfrage nach börsennotierten Aktien und die Nachfrage nach physischem Edelmetall sind nicht immer korreliert, aber Aktien- und Metallanleger haben etwas gemeinsam. Beide Gruppen haben mit der Unsicherheit zu kämpfen, und das bedeutet, dass einige Leute an der Seitenlinie stehen.

Das Wall Street Journal berichtet, dass die Anleger auf rekordhohen Bargeldbeständen sitzen.

Sie sind ein wenig beunruhigt und wissen nicht, was sie sonst tun sollen.

In der Finanzpresse ist man sich nicht einig. In einem Artikel wird den Anlegern empfohlen, das Gaspedal durchzudrücken, während sie im nächsten dazu aufgefordert werden, auf die Bremse zu treten.

In der Zwischenzeit scheinen die normalen Amerikaner, die sich zunehmend gegen "Bidenomics" aussprechen, die Regierungsstatistiken, über die die Medien berichten, nicht zu glauben.

Ein überraschend hohes BIP, eine extrem niedrige offizielle Arbeitslosigkeit und ein staatlicher Verbraucherpreisindex, der einen Rückgang der Preisinflation anzeigt, sind alles Beispiele für Daten, die nicht mit der Lebenserfahrung der Amerikaner übereinstimmen.

Viele derjenigen, die für den Kauf von Aktien plädieren, scheinen auch die offiziellen Statistiken nicht zu glauben. Sie behaupten nicht, dass die US-Wirtschaft großartig ist. Stattdessen stützt sich ihre Argumentation zum großen Teil auf die These, dass die Fed, wenn die Wirtschaft ins Schleudern gerät, mit Zinssenkungen reagieren wird.

Der amerikanische Mainstream wird es vielleicht bereuen, so viel Vertrauen in die Zentralplaner der Fed gesetzt zu haben. Zu einer gesunden Wirtschaft gehört weit mehr als nur die Zinssätze, aber in diesen Tagen scheint wenig anderes von Bedeutung zu sein.

Die Rekordmenge an Bargeld an der Seitenlinie ist nicht nur auf die Unsicherheit zurückzuführen. Die Menschen wurden durch die höheren Zinssätze in Geldmarktfonds gelockt.

Die Amerikaner sollten sich jedoch überlegen, wie sicher dieses Geld wirklich ist. Geldmarktfonds werden auf lange Sicht nicht mit der Inflation Schritt halten können. Auch sind sie nicht vor Kreditrisiken gefeit, die jederzeit auftreten können.

Edelmetallanleger würden gerne einen Teil dieses Kapitals in die Gold- und Silbermärkte fließen sehen. Sie suchen nach einem Katalysator, der die Menschen von konventionellen Vermögenswerten weg und hin zu Alternativen treibt.