Israel wird sich möglicherweise nie von seinem wirtschaftlichen Zusammenbruch nach dem 7. Oktober erholen. Dem palästinensischen Widerstand ist es nicht nur gelungen, Israels Wahrnehmung der inneren Sicherheit zu zerstören, sondern auch erhebliche Risikohindernisse für ausländische Investoren zu errichten.
Am 6. November veröffentlichte die Financial Times eine außergewöhnliche Untersuchung über die verheerenden wirtschaftlichen Folgen des israelischen Krieges gegen den Gazastreifen, die sich auf die persönlichen Finanzen, die Arbeitsmärkte, die Unternehmen, die Industrie und die israelische Regierung selbst auswirken.
Die FT berichtet, dass der Krieg “Tausende” von Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen hat, von denen viele am Rande des Zusammenbruchs stehen und ganze Sektoren in eine noch nie dagewesene Krise gestürzt haben.
Daten des israelischen Zentralamts für Statistik zeigen eine düstere Realität: Jedes dritte Unternehmen hat entweder geschlossen oder arbeitet mit einer Auslastung von 20 Prozent, seit die Operation Al-Aqsa-Flut am 7. Oktober begann und ein Loch in das nationale Vertrauen Israels gerissen hat.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat Einnahmeverluste von mehr als 50 Prozent zu verzeichnen. Die südlichen Regionen, die dem Gazastreifen am nächsten liegen, sind am stärksten betroffen, da zwei Drittel der Unternehmen entweder geschlossen sind oder nur minimal arbeiten.
