Gold/Euro: Kritischer Punkt, aber höhere Preise weiterhin wahrscheinlich - Mike Roy | MakroTranslations

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Gold/Euro: Kritischer Punkt, aber höhere Preise weiterhin wahrscheinlich - Mike Roy

Diese Woche werfen wir einen Blick auf Gold/Euro, da sich dieser derzeit an einem kritischen Punkt seines langfristigen Bullenmarktes befindet. Ich habe diesen monatlichen Candlestick-Chart als einen 20-jährigen Bullenkanal mit klaren Berührungspunkten an jeder Schiene definiert. Der Kanal weist eine sehr schöne technische Symmetrie auf, da der Preis Anfang der 2000er Jahre impulsiv nach oben stieg, diese Gewinne innerhalb eines Neunjahresbogens konsolidierte und mit einem ähnlich impulsiven Anstieg aus den Covid-Tiefstständen herauskam. Im letzten Monat erreichte der Preis die obere Kanalbahn und wurde streng zurückgewiesen, was auf einen starken Widerstand an dieser oberen Grenze hindeutet. Angesichts dieser historischen Preisentwicklung wäre es verständlich, wenn Anleger sich fragen würden, ob der langfristige Aufwärtstrend bei Gold/Euro vorbei sein könnte. Damit er sich weiter fortsetzen kann, müsste der Preis aus einem bereits steilen Aufwärtskanal ausbrechen. Ist das möglich?


Die nächsten vier Charts zeigen den Goldpreis in anderen wichtigen Weltwährungen: JPY, CHF, CAD und AUD. In jedem Fall kann der Preis auch als sehr steiler langfristiger Aufwärtskanal definiert werden. Alle vier haben jedoch bereits einen Ausbruch nach oben vollzogen. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der globale säkulare Bullenmarkt für Gold lebendig und intakt ist und möglicherweise gerade eine Phase beginnt, die mehrere Jahre andauern könnte. Wird Gold/Euro diesem Beispiel folgen? Ich glaube, das ist nur eine Frage der Zeit.





Der vor 25 Jahren begonnene Goldbullenmarkt scheint noch lange nicht zu Ende zu sein, und die impulsivsten Preisbewegungen könnten noch vor uns liegen.