In diesem aktuellen Q&A reflektiert Egon von Greyerz, Gründer und Vorsitzender der VON GREYERZ AG, über ein außergewöhnliches Jahr für Edelmetalle und die deutlichen Anzeichen dafür, dass eine langjährige monetäre Ära zu Ende geht.
Während Gold und Silber ihren starken Aufwärtstrend fortsetzen, erklärt Egon, warum dies keine spekulative Übertreibung ist, sondern eine unvermeidliche Reaktion auf die zunehmende Geldentwertung, strukturelle Versorgungsengpässe und die weltweit steigende Nachfrage nach physischen Metallen.
Die auffälligste Erkenntnis stammt aus seiner Prognose für Silber. Nachdem der Silberpreis bereits stark gestiegen ist, erläutert Egon, warum Silber in den kommenden Monaten realistisch gesehen 200 Dollar und mehr erreichen könnte, angetrieben durch chronische Versorgungsengpässe, steigende industrielle Nachfrage und eine beispiellose Kluft zwischen Papierforderungen und physischer Verfügbarkeit. Seiner Ansicht nach ist das größte Risiko für Anleger heute nicht mehr die Volatilität, sondern das Verpassen des Aufschwungs insgesamt.
Die Diskussion geht weit über Kursziele hinaus. Von Greyerz spricht darüber, warum physische Metalle außerhalb des Bankensystems gehalten werden müssen, wie eine mehrwertsteueroptimierte Lagerung funktioniert, welche Rolle die Schweiz in einer zunehmend instabilen Welt spielt, welche Auswirkungen ein zusammenbrechendes Gold-Silber-Verhältnis hat und wie man diversifizieren kann, ohne die Vermögenssicherung zu untergraben. Er teilt auch seine Ansichten zu Bergbauaktien, Energieinvestitionen und der wachsenden Anfälligkeit von Papierwerten, während sich das globale Finanzsystem auf einen ungeordneten Neustart zubewegt.
Sehen Sie sich die gesamte Sendung an, um zu verstehen, warum Silber, Gold und physischer Besitz im Jahr 2026 und darüber hinaus wichtiger denn je sein werden.