Michael Pento: Existenzielle Krise oder Hyperinflations-Crack-up-Boom | MakroTranslations

Freitag, 13. Februar 2026

Michael Pento: Existenzielle Krise oder Hyperinflations-Crack-up-Boom


Michael Pento argumentiert, dass das Finanzsystem aufgrund gleichzeitiger Blasen bei Krediten, Immobilien und Aktien in Verbindung mit stark erschöpften Bankreserven und massiven Interventionen der Federal Reserve äußerst fragil ist. Er warnt davor, dass ohne fortgesetzte Monetarisierung und Liquiditätsspritzen die Vermögensmärkte zusammenbrechen könnten, was angesichts der anhaltenden Inflation und steigender Staatsdefizite eine schwere Rezession auslösen könnte, die nur schwer einzudämmen wäre. Pento erwartet, dass sich die Spannungen zunächst auf den Kreditmärkten bemerkbar machen werden, insbesondere am langen Ende der Renditekurve für US-Staatsanleihen, wo er aufgrund von Inflation, Solvenzsorgen und einer geringeren Auslandsnachfrage nach US-Anleihen mit steigenden Renditen rechnet. Er glaubt, dass eine schrumpfende Bilanz der Fed unter einer potenziellen neuen Führung systemische Schwächen offenbaren könnte, während Versuche, die langfristigen Zinsen durch aggressive Anleihekäufe zu begrenzen, das Risiko einer Währungsabwertung und einer höheren Inflation bergen würden. Obwohl er die aktuellen Bedingungen nach wie vor als investitionswürdig ansieht, betont er, dass man sich auf eine, wie er es nennt, „große Bereinigung” der Vermögenspreise vorbereiten müsse, da Gold zwar die Kaufkraft erhalte, das gesamte System jedoch entweder durch einen deflationären Zusammenbruch oder eine Inflationskrise vor einer schmerzhaften Anpassung stehe.