Die Nahrungsmittelkrise wird die größte Krise des 21. Jahrhunderts sein. Sie wird die Lebensmittelpreise in die Höhe treiben und Hunger und Armut verbreiten. Steigende Lebensmittelpreise werden zu einer Inflation führen und weitere Krisen in der Welt auslösen. Dies wird nicht nur die Entwicklungsländer betreffen, sondern auch die Industrieländer. Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) müssen in diesem Jahr mehr als 73 Millionen Menschen in 78 Ländern, die auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind, mit gekürzten Rationen rechnen.
Die hohen Preise haben weltweit zu Lebensmittelprotesten geführt, so in Mexiko, Indien, Senegal, London, Mauretanien und anderen Teilen Afrikas. In Indien, Mexiko, Haiti, auf den Philippinen, in Äthiopien, Indonesien und im Jemen kam es in diesem Jahr zu Lebensmittelunruhen, um gegen die Nahrungsmittelkrise zu protestieren. Am stärksten betroffen von dieser Krise werden wahrscheinlich die afrikanischen Länder sein, wo sich viele der weltweit ärmsten Nationen befinden. Der Mangel an Nahrungsmitteln als Grundbedürfnis der Menschen wird zu Unruhen und Selbstmord führen, und Millionen von Menschen könnten daran sterben.
Nahezu alle Regionen der Welt erleben in diesem Jahr eine drastische, durch Lebensmittel verursachte Inflation. Die Einzelhandelspreise sind in China um 18 %, in Sri Lanka um 17 % und in ganz Lateinamerika und Russland um 10 % oder mehr gestiegen.
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