Angesichts der Schwere des aktuellen Schuldenproblems ziehen Anleger oft die 1940er Jahre als überzeugende historische Analogie zu heute heran.
Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied, der oft ignoriert wird:
Damals war der US-Dollar effektiv an den Goldpreis gebunden, was das Metall zu einer unrentablen Anlagealternative machte.
Heute, da die Preisbindung aufgehoben ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Kapital von den US-Staatsanleihen in Gold fließen wird.
Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der die Regierung im Begriff ist, eine Flut von Schuldtiteln auf den Markt zu bringen, nachdem sie die Schuldengrenze erhöht hat.
Wenn die Begründung für den Besitz von US-Staatsanleihen heute ausschließlich auf der Prämisse beruht, dass das System keine substanziell höheren Zinssätze verkraften kann, dann ist Gold eine weitaus bessere Wahl.
Es ist ein neutraler Vermögenswert ohne Gegenparteirisiko, der zudem auf eine jahrhundertelange, glaubwürdige Geschichte als sicherer Hafen und monetäre Alternative zurückblicken kann.
Originalquelle: @TaviCosta
