Lebensstil und Gewohnheiten können einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit - und unsere Lebenserwartung - haben. Eine kürzlich veröffentlichte Studie, die US-Veteranen der Altersgruppe 40 bis 99 zwischen den Jahren 2011 und 2019 verfolgt hat, versucht zu zeigen, wie sehr.
Wie Katharina Buchholz von Statista weiter unten ausführt, verringerte körperliche Aktivität das Sterberisiko in der Stichprobenpopulation am stärksten - um 46 Prozent - im Vergleich zu Personen, die keine gesunden Gewohnheiten und Faktoren hatten.
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In der Studie wurde die Empfehlung des Gesundheitsministeriums von 150 Minuten mäßiger oder 75 Minuten starker körperlicher Betätigung pro Woche als Schwellenwert angewandt, den die Teilnehmer erfüllen mussten, um als körperlich aktiv eingestuft zu werden.
Der Verzicht auf Rauchen verringerte das Sterberisiko um 30 Prozent, während eine Ernährung mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln das Sterberisiko um 21 Prozent senkte. Die Empfehlung lautet hier, sich an gesunde pflanzliche Lebensmittel zu halten und nicht an irgendwelche.
Der Verzicht auf häufige Alkoholexzesse und ein erholsamer Schlaf von sieben bis neun Stunden (indem man die übliche Schlafdauer nicht unterschreitet) könnten laut der Studie zu einer Verringerung des Sterberisikos um 18 bzw. 19 Prozent führen. Positive soziale Interaktionen verringerten das Sterberisiko um nur 5 Prozent.
Die Studie zeigt auch, wie sich die Kombination verschiedener Lebensstilfaktoren auswirken kann.
Die Übernahme von nur einem Faktor führte in der Studiengruppe zu einem um durchschnittlich 26 Prozent niedrigeren Sterberisiko. Die Übernahme von sechs positiven Gewohnheiten führte sogar zu einem Rückgang von 73 Prozent. In die Studie wurden auch die Faktoren Depression/Angst und Opioidabhängigkeit einbezogen. Der Wegfall beider Faktoren war mit einem Rückgang der Sterblichkeitsrate um 29 bzw. 38 Prozent verbunden, wobei die Opioidabhängigkeit als schädliches Verhalten weniger stark ins Gewicht fiel als körperliche Inaktivität.
Die Annahme oder das Fehlen aller acht Faktoren war mit einem um 87 Prozent geringeren Sterberisiko verbunden.
