Der Weltreservestatus ermöglicht einen erstaunlichen Spielraum in der Geldpolitik. Die Federal Reserve ist sich bewusst, dass im Ausland eine ständige Nachfrage nach Dollars besteht, um Waren leichter ein- und ausführen zu können. Der Petro-Status des Dollars macht ihn auch für den weltweiten Ölhandel unverzichtbar. Dies bedeutet, dass die US-Zentralbank in der Lage war, in weitaus größerem Umfang als jede andere Zentralbank der Welt Fiat-Währung aus dem Nichts zu schaffen und gleichzeitig die unmittelbaren Auswirkungen einer Hyperinflation zu vermeiden.
Ein großer Teil dieses Bargelds sowie der auf Dollar lautenden Schulden (physisch und digital) landet in den Kassen ausländischer Zentralbanken, internationaler Banken und Investmentfirmen, wo es als Absicherung gehalten oder zur Anpassung der Wechselkurse anderer Währungen zum Zwecke des Handelsvorteils verwendet wird. Schätzungsweise die Hälfte des Wertes der gesamten US-Währung zirkuliert im Ausland.